Information zur Störung des E-Mail-Systems am "Schmotzigen", Donnerstag, den 04.02.2016

Am Nachmittag des 4.2. kam es zu einer starken Beeinträchtigung des E-Mail-Servers der Universität. Für Nutzer sah es nach einem Totalausfall des Dienstes aus. Tatsächlich lief der Mail-Server nur extrem langsam, so dass Mail-Programme bzw. WebMail/SoGo wegen time-outs davon ausgingen, der Server sei nicht erreichbar.

Es sind bei dieser Betriebsstörung keine E-Mails verloren gegangen! Einkommende E-Mails wurden verzögert zugestellt, versendete E-Mails wurden ebenfalls ausgeliefert, je nach verwendetem Mail-Programm kann es jedoch sein, dass versandte Mails nicht im Ordner für „Gesendete Mail“ abgelegt wurden.

Ursache war, dass das (ausfallsichere) Speichersystem in einen „Sicherheitsmodus“ gewechselt hatte, bei dem der normalerweise verwendete Pufferspeicher für Schreibzugriffe auf die Festplatten nicht mehr genutzt wird. Das führt zu erheblich langsameren Schreibzugriffen, die wiederum den Mail-Server ausgebremst haben. Der Auslöser für den „Sicherheitsmodus“ des Speichersystems waren kurzfristig notwendige Arbeiten an der Stromverteilung in den Ebenen V3 und V4, die für die Einrichtung der Baustelle für die Sanierung nötig wurden. Sie führten zu ungeplanten Unterbrechungen der Stromzufuhr.

Da der Schreibpuffer im Hauptspeicherinhalt des Speichersystems bei einem kompletten Stromausfall verloren gehen würde, ist das System so konfiguriert, dass es bei Problemen mit der Stromversorgung vorsorglich in den genannten „Sicherheitsmodus“ wechselt – ein durchaus gewünschtes Verhalten. Nach Wiederherstellung der stabilen Stromversorgung hat es noch eine ganze Zeit gedauert, bis Speichersystem und Mail-Server wieder einen normalen Betriebszustand erreicht hatten.

Wir bedauern die Betriebsunterbrechung sehr und bitten um Verständnis für die Situation der IT-Dienste, die hier wie die Nutzer nur Betroffene und nicht Auslöser waren.

Zur Stabilität des Mail-Systems insgesamt

Wir hatten über einige Jahre hinweg an unserer Universität eine sehr stabile und zuverlässige Mail-Infrastruktur, die im Laufe des letzten Jahres hinsichtlich Hardware, Software und Leistungsfähigkeit an ihre Grenze gekommen war. Ende Oktober 2015 konnten schließlich die neue Hard- und Software in Betrieb gehen, bei der Umstellung war eine geplante Betriebsunterbrechung (ein Wochenende) unvermeidbar, damit konsistente Datenbestände (ca. 16 TB Daten bei ca. 18.000 E-Mail-Konten) kopiert werden konnten.

Erst im Betrieb unter Volllast traten dann leider trotz umfangreicher Vorabtests einige Fehler in der Software bzw. deren Konfiguration auf, die zu Verzögerungen bzw. Betriebsunterbrechungen führten. Letzte Auswirkungen sind bis heute zu beobachten. Unser Team ist mit den Entwicklern, Supportern und Betreibern anderer Installationen in engem Kontakt. Eine endgültige Lösung für das zeitweise stark verzögerte Serververhalten ist identifiziert und wird in Kürze umgesetzt, so dass die Störungen dieser kritischen Infrastruktur dann hoffentlich überwunden sind und ein stabiler Dauerbetrieb wieder gewährleistet werden kann.

Wir sind uns der Beeinträchtigungen durch ein nicht einwandfrei funktionierendes E-Mail-System natürlich bewusst und bemühen uns permanent, diese für die Nutzer so gering wie möglich zu halten.

Bei Fragen können Sie sich jederzeit an den KIM-Support (support@uni-konstanz.de) wenden, Informationen über den aktuellen Betriebszustand wichtiger zentraler Dienste finden Sie im Netz aufunter www.kim.uni-konstanz.de

Ihr Support

des Kommunikations-, Informations-, Medienzentrums (KIM)

der Universität Konstanz

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